Jonathan – oder warum man seinen Goldfisch nicht in der Waschküche halten sollte – Eva Schuler



Bereits vor dem Modul Postproduction wollte ich aus der Geschichte von Jonathan, unserem Goldfisch, einen kleinen, animierten Film machen. Dank Adrian konnte ich es dann auch so umsetzen, wie ich mir das vorgestellt hatte.

Als ersten Schritt erstellte ich ein Storyboard, bei dem ich bereits penibel auflistete, was ich alles animieren will. Anschliessend illustrierte ich im Photoshop die verschiedenen Szenen. Hier kam mir die Auflistung der verschiedenen Animationen zugute, da ich jedes zu animierende Körperteil von Jonathan und von Hanna auf einzelnen Layern zeichnen musste. So behielt ich den Überblick.

Im After Effects animierte ich mit Unterstützung von Adrian dann die verschiedenen Szenen. Obwohl es nur ein kurzer Film ist, nahm die Erstellung der Animationen sehr viel Zeit in Anspruch. Dies ist sicher auch dem Umstand zu verdanken, dass mein Rechner nicht der leistungsstärkste ist und somit ewig zum Abspielen der Animation brauchte. Als alles soweit fertig animiert war, nahm ich den Text auf. Die erste Aufnahme mache ich mit einem deutschen Sprecher, merkte beim Zusammensetzen allerdings, dass er es nicht so rüberbrachte, wie ich das gerne gehabt hätte. So nahm ich den Text noch ein zweites Mal mit Fabian Engeler als Sprecher auf. Das Timing zwischen Text und Animation nahm noch einmal viel Zeit in Anspruch, zum Teil liefen die Animationen zu lange, zum Teil zu wenig lange. Als alles meinen Vorstellungen entsprach exportierte ich die Animation aus dem After Effects und versetzte dem ganzen Projekt im Premiere die Geräuschkulisse. In den Audio-Libraries fand ich leider nicht alle Geräusche, wie ich sie mir vorstellte, und so nahm ich sie zum Teil noch selber auf. Anschliessend erstellte ich Titel und Credits.

Ich habe noch nie vorher grossartig mit After Effects animiert. Somit waren meine Lernerfolge sehr gross und ich konnte bei jedem einzelnen Schritt etwas lernen.

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